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RAUS finden

Europäischer Freiwilligendienst

Du suchst nach einer Möglichkeit ins Ausland zu gehen? Kostenlos? Und für eine längere Zeit? Du willst dich und die Welt einmal anders betrachten? Brauchst eine Pause von den ewig gleichen Fragen nach deiner Zukunft?

Dann mach' einen Europäischen Freiwilligendienst (EFD).

Mit dem EFD arbeitest und lebst du in einem gemeinnützigen Projekt im Ausland. Du lernst ein fremdes Land, eine andere Kultur, neue Leute kennen. Du verbesserst deine Sprachenkenntnisse. Und der EFD kann dir persönliche wie berufliche Orientierung geben.

Kurzum: Du sammelst Erfahrungen, die du wahrscheinlich nie mehr vergessen wirst.

Du hast Interesse? Dann kannst du dich auf dieser Seite weiter informieren.

 

Voraussetzungen?

Es gibt nur eine Bedingung: Du musst zwischen 17 und 30 Jahren alt sein.

Die Teilnahme hängt nicht von Zeugnisnoten oder sonstigen Leistungen ab. Du musst auch nicht die Sprache des Landes sprechen.

  •      Es war für mich eine magische Zeit, manchmal ein Chaos der Gefühle, Momente, die ich nie vergessen werde und eine Zeit, in der ich viel über mich selbst gelernt habe.
    Antonia Marquard
  •      Die Zeit meines EFDs ist wohl die beste Zeit meines Lebens gewesen. Ich würde es sofort wieder tun und bin dankbar für alle Erfahrungen, die ich sammeln durfte.
    Zaid Hares Azadzoy
Was bietet mir der EFD?

Mit dem EFD hast du folgende Möglichkeiten:

Mit dem Europäischen Freiwilligendienst kannst du fast kostenlos ins Ausland gehen - gefördert über das EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION.

  • Du kannst einen EFD in ganz Europa machen.
  • Ein EFD dauert zwischen zwei Monaten und einem Jahr. Manchmal sind auch kürzere Projekte möglich.
  • Du kannst in einem Kinderheim arbeiten, in einem Nationalpark, in einem Flüchtlingsprojekt, in einer Zirkusschule, oder, oder, oder... EFD-Projekte sind zu sozialen, ökologischen, kulturellen Themen möglich.
  • Die Reisekosten in die Fremde und zurück werden entfernungsabhängig bezuschusst. Du bekommst Taschengeld, freie Unterkunft und Verpflegung und deine Mobilität vor Ort wird ebenfalls sichergestellt. Manchmal geschieht das durch ein Nahverkehr-Ticket, manchmal durch ein Fahrrad.
  • Du erhältst einen Sprachkurs.
  • Selbstverständlich wirst du rundum versichert.
  • Du wirst auf deinen Dienst vorbereitet und wirst auch während deines Auslandsaufenthaltes betreut.
  • Deine Eltern erhalten weiterhin das Kindergeld.
  • Bist du auf besonderen Unterstützungsbedarf angewiesen, wird auch dieser gestellt.

 

Und am Ende bekommst du den Youthpass –
ein Zertifikat, welches dir bescheinigt, wo du warst und was du gelernt hast.

Hast du noch Fragen?

Schau auf unserer FAQ Seite. Dort findest du alle bisher gestellten Fragen mit ausführlichen Antworten.

FAQ

Wer steht hinter dem EFD?

Erasmus Plus Logo

Der EFD wird gefördert über das EU-Programm Erasmus+. Dies ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, das sich an alle jungen Menschen richtet. Neben dem EFD gibt es noch mehr Möglichkeiten, was du mit dem Programm in Europa machen kannst: Jugendinitiativen oder Jugendbegegnungen zum Beispiel. Mehr Informationen bekommst Du auf der Seite www.jugend-in-aktion.de

Logo von JUGEND für Europa

JUGEND für Europa ist die Agentur für das EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION. Sie sorgt dafür, dass der EFD vernünftig funktioniert und dass die finanzielle Förderung an Entsende- und Aufnahmeorganisationen gerecht vergeben wird.

Mehr Infos findest du unter www.jugendfuereuropa.de

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REIN schnuppern
Jugend für Europa Logo

Projektbeispiele zum Nachlesen

Der Europäische Freiwilligendienst hat viele Gesichter - mindestens so viele, wie es Projekte gibt. Damit du dir von der Vielfalt ein Bild machen kannst stellt JUGEND für Europa hier einige Projektbeispiele vor. Dabei wird klar: wer sich traut, kann viel erleben!

1 of 250: comeback 2015 - Teilnehmer im Portrait

Natürlich steht London nicht repräsentativ für Großbritannien – die Metropole ist wie viele andere Hauptstädte ein "Universum" für sich. Vielleicht auch deshalb hat Johannes dort weniger Europa-Skeptiker getroffen als bei einem Ausflug nach Leeds. Aber der Reihe nach.

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Charlie e(s)t moi: Als Europäische Freiwillige im angespannten Frankreich

Konflikte sind Teil des Europäischen Freiwilligendienstes. Meist sind sie zwischenmenschlich und lassen sich nach kurzer Zeit im Gespräch lösen. Bei politischen Krisen sieht das anders aus. Das Attentat auf die Redaktion des Magazins Charlie Hebdo in Paris versetzte Frankreich in einen Schockzustand. Die Gesellschaft streitet seither darüber, wie man mit Radikalisierung von Jugendkultur umgeht. Zwei Freiwillige aus Deutschland, die in Frankreich waren, versuchen eine Antwort zu geben.

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EFD in Serbien - Zwischen Jugendarbeitslosigkeit und Flüchtlingstransit

"Viele serbische Jugendliche wohnen mit 30 Jahren noch bei ihren Eltern", erzählt Nicole Hoyer, die ihren Europäischen Freiwilligendienst von 2014 bis 2015 in Vranje, Südost-Serbien geleistet hat. "Das fand ich am Anfang ein wenig befremdlich, ich selbst bin ja schon 29. Aber mit der Zeit habe ich verstanden, dass sie einfach keine andere Möglichkeit haben."

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"Ein langfristiges Projekt zahlt sich so viel mehr aus!"

Jugendbegegnungen, Fachkräfteaustausch, Europäischer Freiwilligendienst - alles zusammen in einem Projekt. Das internationale Stadtentwicklungsprojekt "ICYC – I City You City – I See You See" kombiniert über zwei Jahre hinweg an sieben europäischen Orten verschiedene europäische Mobilitätsmaßnahmen – Leitaktion 1 des EU-Programms Erasmus+ JUGEND IN AKTION in Hochform.

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Testimonials

  • Antonia Marquard

    Antonias Gespür für Litauen

    Für Antonia steht früh fest, dass sie nach dem Abitur etwas völlig anderes machen will. "Es war mein Wunsch rauszugehen und ein anderes Land kennenzulernen", erzählt sie. Ursprünglich wollte Antonia nach England. Weil sich aber kein passendes Projekt findet, geht sie nach Vilnius. Dort leistet sie in einer Schule für Kinder mit Behinderung ihren Europäischen Freiwilligendienst.

    Vilnius ist anders als Berlin

    Problematisch empfindet Antonia zuerst den atmosphärischen Unterschied zwischen ihrer Heimatstadt Berlin und der litauischen Hauptstadt. Obwohl Vilnius die größte Metropole im Baltikum ist, sind die Unterschiede gewaltig. "Das offene und multikulturelle Leben aus Berlin habe ich anfangs in Vilnius stark vermisst“, sagt Antonia. Der intensive Kontakt zu Freiwilligen aus anderen europäischen Ländern hilft ihr aber bei der Eingewöhnung - genauso wie der Job in der Schule und die Beschäftigung mit den Kindern.

    Schnell gewinnt Antonia das Gefühl, dass es aufwärts geht und sie sich gut akklimatisiert. Die Sprache bereitet ihr im Alltag keine Probleme. Viele Litauer sprechen nicht nur Russisch oder Polnisch, sondern auch Englisch. Darüber hinaus besucht Antonia einen Litauischkurs, so dass sie sich mit der Zeit immer besser verständigen kann.

    Die Folgen der Geschichte sind greifbar

    Vieles, was Antonia am Anfang eher merkwürdig erscheint, leuchtet ihr im Laufe der Zeit ein: "Ich habe die Menschen allmählich besser verstanden", sagt sie. Litauen ist in vielerlei Hinsicht ein besonderes Land, dessen Geschichte und Erfahrungen überall greifbar sind. Die Angst der Litauer davor, ihre Unabhängigkeit wieder zu verlieren, spüre man in vielen Gesprächen mit den Einheimischen. Das Verhältnis zu Russland sei generell angespannt. "Ich bin selber einmal nach Russland gereist", berichtet sie. "Auf die Litauer, mit denen ich zu tun hatte, wirkte meine Reise eher befremdlich."

    Vor allem die ältere Generation erlebt Antonia in vielen Bereichen als eher skeptisch, zurückhaltend und abwartend. Doch es bewege sich auch etwas im Land, sagt sie. Die neue Generation sorge in vielen Bereichen für frischen Wind und dränge auf Veränderung. 

    Antonias Hoffnung, sich mit einer fremden Kultur zu beschäftigen und dadurch mehr über sich zu erfahren, ist aufgegangen. "Ich kann allen, die ihre Schulausbildung abgeschlossen haben, nur zu einem Jahr im Ausland raten", sagt Antonia. "Es tut jedem gut, sich auszuprobieren, zu reisen und eine völlig andere Welt zu erleben."

  • Zaid Hares Azadzoy

    Eigeninitiative gefordert

    Europäische Freiwillige sind flexibel. Zaid Hares Azadzoy hat ein halbes Jahr in Slowenien verbracht. In dieser Zeit war er gleichzeitig "Creative Volunteer", arbeitete in einer Behindertenwerkstatt und unterrichtete Jugendliche im Deutsch-Unterricht.

    Slowenien: eine neue Erfahrung

    "Ich hatte kein konkretes Ziel", sagt Zaid Hares. Und so kommt der 20-jährige Hamburger schließlich nach Trbovlje, einer Stadt in Slowenien. Mit dem Auto braucht man ungefähr 50 Minuten, um in die Hauptstadt Ljubljana zu kommen. Das Projekt reizt ihn und das Ziel Slowenien verheißt eine vollkommen neue Erfahrung.

    Zaid Hares Erwartungen werden erfüllt: Als "Creative Volunteer" arbeitet er wöchentlich zwei Tage in einem Jugendzentrum. Weitere zwei Tage in der Woche verbringt der junge Freiwillige in einer Behindertenwerkstatt. Freitags schließlich schlüpft er in die Rolle eines Mentors und vermittelt 13- bis 15-jährigen die deutsche Jugendkultur und hilft ihnen, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.

    Die Aufgabe als "Creative Volunteer“ hinterlässt einen besonderen Eindruck. Zaid Hares organisiert ein antirassistisches Fußballturnier, in das jede Menge Herzblut ivestiert. "Durch das Turnier hat sich der Kontakt zu vielen Leuten in Slowenien noch einmal intensiviert", sagt er. "Außerdem habe ich Menschen kennengelernt, die bereits ähnliche Projekte verwirklicht haben und mich dadurch inspiriert haben."

    Soziale Probleme der Stadt

    Trbovlje war früher eine Industriestadt. Der Übergang in das Dienstleistungszeitalter gestaltet sich schwierig. Die hohe Arbeitslosigkeit und die verbundenen sozialen Probleme sind vor allem in der jüngeren Bevölkerung greifbar: "Natürlich gibt es einige Studenten, die ihr eigenes selbständiges Leben führen, aber es ist schon auffällig, wie viele bis zu ihrem 30. Lebensjahr unter dem Dach der Eltern bleiben müssen."

    Zaid Hares hatte dagegen die Möglichkeit, sich alleine in einer fremden Stadt persönlich weiterzuentwickeln. "Ich musste auf einmal meinen Alltag selber organisieren, alleine kochen und den Haushalt führen." Der junge Hamburger sieht sich dadurch gereift. Er ist sich sicher, heute wesentlich besser auf Menschen zugehen zu können als noch vor seinem EFD. "Ich habe festgestellt, welche Bedeutung Eigeninitiative im Leben hat", erzählt Zaid Hares.

  • Radost Herboth

    Von der Großstadt in ein Bergdorf

    Radost Herboths Weg führt von Berlin in ein sardisches Bergdorf. Auf der italienischen Insel arbeitet sie mit Senioren, Kindern und Jugendlichen und organisiert Veranstaltungen für die Gemeinde.

    Radost zieht es nach dem Abitur ins Ausland. Das Ziel soll Italien sein. Schließlich hat sie in der Schule sieben Jahre Vokabeln gepaukt und Grammatik gelernt. Jetzt will sie die Sprache richtig anwenden und endlich fließend Italienisch sprechen. Von einer Freundin erfährt sie vom Europäischen Freiwilligendienst (EFD) und bewirbt sich bei verschiedenen Projekten. Schließlich kommt sie nach Sardinien.

    Neue Perspektive auf das Leben

    "Ich bin in einem Bergdorf mit ungefähr 700 Einwohnern gelandet", erzählt die Berlinerin. "Das war zwar zunächst eine große Umstellung, aber ich weiß heute, dass es der perfekte Ort für mich war." Die Menschen im Dorf empfangen sie mit offenen Armen. Ein derart intaktes soziales Gefüge und solch ein enger Zusammenhalt sind für sie eine völlig neue Erfahrung.

    Das kleine Bergdorf wird für Radost schnell zu einer zweiten Heimat. Bis zu ihrer Ankunft auf Sardinien war die 19-Jährige überzeugt, sie sei der totale Großstadtmensch, doch schon die ersten Eindrücke in ihrem Dorf zeigen ihr eine ganz neue Seite. "Der EFD hat mir die Vorzüge des Lebens innerhalb einer Dorfgemeinschaft aufgezeigt", erzählt sie. "Heute empfinde ich eher die Großstadt als anstrengend."

    Organisieren und Unterrichten

    Ihre Aufnahmeorganisation ist die Gemeindeverwaltung des Dorfes, für die sie gleichzeitig auch arbeitet. Radost und ein weiterer Freiwilliger aus der Ukraine engagieren sich gemeinsam in einem Langzeitprojekt. Sie organisieren mit der Gemeinde Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Herbstevent der "Offenen Höfe", bei dem die Bewohner den Besuchern ihre Haustüren öffnen, traditionelle Gerichte zubereiten und die Produkte ihres Kunsthandwerk anbieten.

    Darüber hinaus betreut Radost Grundschulkinder sowie Senioren und leitet Sprachkure für Jugendliche. Zwischenzeitlich gibt sie auch Englisch- und Musikunterricht. Die überwiegende Zeit jedoch unterrichtet sie Deutsch. Außerdem findet während ihres EFD ein Kurzzeitprojekt statt, das 14 Jugendliche aus sechs verschiedenen Ländern in das kleine Bergdorf bringt. An diese zwei Wochen erinnert sich Radost besonders gerne: "Die Arbeit mit den Jugendlichen war eine wahnsinnig spannende und aufregende Erfahrung."

    Den Horizont erweitern

    Trotz aller positiven Erlebnisse, denkt Radost aber auch an einige schwierige Erfahrungen zurück. Selber etwas in ihrem Projekt zu bewirken, ist für die Freiwillige gar nicht so einfach. Häufig scheitern ihre Ideen an der Gemeinde. Entweder hapert es an der Finanzierung oder die Mitarbeiter lehnen die Ideen der Freiwilligen einfach ab. "Das war sehr frustrierend", resümiert Radost. Im kleinen Kreis habe sie mehr bewirken können, erzählt sie. Durch viele Gespräche mit ihren Freunden vor Ort habe sich der Horizont aller erweitert.

    In manchen Gesprächen erfährt sie, dass viele Italiener einen sehr kritischen Blick auf Europa haben. Auf Sardinien sei die Skepsis noch verbreiteter als im restlichen Land, sagt Radost. Diese Haltung ist ihr neu. Sie selbst, ihre Freunde zu Hause und die Familie glauben an den europäischen Gedanken und sind vom Nutzen der EU überzeugt. Durch die Diskussionen auf Sardinien erfährt Radost, dass es auch andere Blickwinkel gibt. Trotzdem ist sie in den Gesprächen stets bemüht, für ihre Sicht auf Europa zu werben.

    Durch den zehnmonatigen EFD ist ihr Europa vertrauter geworden. "Die persönlichen Verbindungen machen alles viel klarer und konkreter", sagt Radost. Die Europäische Union war zuvor etwas Abstraktes. Heute sieht Radost die Möglichkeiten der EU wesentlich deutlicher und auch die einzelnen Länder Europas mit ihren jeweiligen Besonderheiten nimmt sie jetzt viel bewusster wahr.

    Einige ihrer Berliner Freunde überlegen nun auch für einige Zeit ins Ausland zu gehen.

Youthreporter Logo

Das wahre EFD-Leben: youthreporter vor Ort

youthreporter.eu ist das wahre (Freiwilligen-)Leben. Hier findest du aktuelle Geschichten und Eindrücke von Jugendlichen, die als Europäische Freiwillige unterwegs sind. Geschrieben wird, was bewegt: ob als Tagebuch, Reportage oder Gedicht - alles ist drin.

Gratitude letter

Warm, welcoming in a beautiful country as The Netherlands!

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Weg vom Fenster

Wenn der Homo faber machtlos ist.

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"Relativ beschäftigte Vorweihnachtszeit"

Irgendwie schwer zu realisieren, dass fast ein Drittel unserer Zeit im EFD vorbei ist. Wenigstens kann niemand sagen, wir hätten nichts gemacht.

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Meine ersten zwei Monate in der Schule – Resümee

Gleich vorweg hierzu eine kleine Anmerkung: Eigentlich ist es mir (fast) unmöglich alle Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke meiner bisherigen Arbeit in den beiden Schulen in Nagyvázsony und Balatonfüred in einem Blogeintrag zusammenzufassen. Dennoch wollte ich es gern versuchen (– auch, um bestimmten Leuten zu zeigen, dass ich nicht, wie bisher angenommen, nur reise, sondern tatsächlich auch manchmal arbeite ;)).

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LOS legen

Datenbank mit EFD-Projekten

Wie komme ich an einen EFD-Platz?

Als erstes brauchst du eine Entsendeorganisation. Die zu finden, ist deine Aufgabe.

Die Entsendeorganisation sucht gemeinsam mit dir ein Aufnahmeprojekt im Ausland. Sie kümmert sich um deine Vorbereitung, die Tickets, den Papierkram, die Versicherung, usw.

Es lohnt sich, mehrere Entsendeorganisationen gleichzeitig zu kontaktieren. Wie du dich bewirbst, klärst du direkt mit der Organisation.

Und wie komme ich an eine Entsendeorganisation?

Momentan gibt es über 200 anerkannte Entsendeorganisationen in Deutschland - von Aurich bis Witzenhausen. Sie alle sind in einer Datenbank der Europäischen Kommission aufgelistet.

Also, ...
1. Schritt: In der Datenbank nach Entsendeorganisationen suchen.
2. Schritt: Mehrere Organisationen anrufen oder E-Mail schreiben und fragen.

Und hier geht es zur Datenbank auf dem Jugendportal der EU-Kommission...

Wie lange vorher muss ich mich um eine Entsendeorganisation kümmern?

Auch hier gilt: Je früher, desto besser. Du solltest dich mindestens acht Monate bevor du ins Ausland willst, um eine Entsendeorganisation kümmern.

Freie Plätze in EFD-Projekten

Auf dem Europäischen Jugendportal gibt es die Database of Volunteering Opportunities. EFD-Organisationen können hier ihre freien EFD-Plätze bewerben.

Dies kann Euch die Suche nach einem EFD-Platz erleichtern. Schaut nach, ob etwas für Euch dabei ist.

Zu den freien Plätzen...

Was ist, wenn?

Man möchte gerne vorher schon wissen, was auf einen zukommen kann. Alle Eventualitäten können wir nicht abdecken. Aber es gibt ein paar Fragen, auf die wir im Vorfeld Antworten geben können.

Fragen und Antworten zum Thema findest du in unserer FAQ

Die wichtigsten Begriffe zum EFD

Von Aufnahmeorganisation bis Zwischentreffen - hier sind sie noch einmal kurz erklärt: die wichtigsten Begriffe zum EFD.

FAQ

Tapetenwechsel - Der EFD zum Nachlesen

Klicke auf den Banner um unsere Slideshare Publikation anzusehen!

In der Broschüre findest du noch einmal Antworten, Praxisbeispiele und weiterführende Adressen zum EFD.
Brauchst du die Infos Schwarz auf Weiß, dann kannst du dir den Tapetenwechsel auch bestellen.

Fragen?

Hast du noch spezielle Fragen zum EFD?

Das EFD-Team von JUGEND für Europa hilft dir weiter: efd@jfemail.de.

Oder schreib uns auf Facebook!

Du hast Fragen zu anderen möglichen Aufenthalten im Ausland?

Eurodesk berät dich kostenlos und neutral.

Internet: www.rausvonzuhaus.de
E-Mail: eurodeskde@eurodesk.org
Telefon-Hotline (Mo.- Fr., 10 Uhr - 16 Uhr): 0228 - 9506250

... und wenn es mit dem EFD nicht klappt?

Nicht verzagen, denn: Der EFD ist nicht die einzige Möglichkeit, ins Ausland zu gehen.

Du könntest zum Beispiel einen Au-Pair-Aufenthalt im Ausland machen, ein Freiwilliges Soziales oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Ausland oder einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst (weltwärts) oder, oder, oder.

Probiere einmal den Online-Auslandsberater von Eurodesk aus. Er filtert die Chancen und Förderprogramme heraus, die für dich in Frage kommen.

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ZURÜCK kommen

Dein comeback nach dem EFD

Du bist zurück und fragst Dich: Wie geht es jetzt weiter? Was mache ich mit meinen Erfahrungen aus dem EFD? Wen interessiert eigentlich, was gelaufen ist und wie es mir geht?

Für alle, die aus dem EFD zurückkommen, findet einmal im Jahr das große Rückkehr-Event statt.

comeback, das sind 300 ehemalige EFDler und EFDlerinnen an einem Ort und damit nicht nur das größte Event seiner Art in Deutschland, sondern auch eine einmalige Chance für Geschichten, Erfahrungen, Ideen und Veränderungen.

comeback bietet dir neben spannenden Workshops auch noch viele kreative Impulse für deine Zukunft. Du hast Zeit, Freunde aus deiner Zeit als Europäische/r Freiwillige/r zu treffen, dich mit anderen auszutauschen... und natürlich wird dein comeback ausgiebig gefei

Ich bin EuroPeer!

Wer sind EuroPeers?

EuroPeers sind junge Menschen, die einen Europäischen Freiwilligendienst absolviert haben und die ihre Erfahrungen an andere Jugendliche weitergeben möchten.

EuroPeer werden und Andere für den EFD begeistern

Sie gehen in Schulen, Jugendclubs oder Fußgängerzonen, um Jugendlichen von ihren Erfahrungen mit Europa zu erzählen. Sie informieren über das Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION sowie über andere Mobilitätsprogramme und gestalten Workshops, Schulstunden oder Ausstellungen zum Thema Europa.

Mehr zu den EuroPeers erfährst du auf www.europeers.de.